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Ostbayerische Handwerker profitieren auch von Regelungen des Konzepts für Saubere Luft in den Städten

von Karl Holmeier am

Anfang Oktober hat der Koalitionsausschuss ein Konzept für saubere Luft und die Sicherung der individuellen Mobilität in den Städten beschlossen. Flächendeckende Fahrverbote sollen so vermieden werden. Nachteile für die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, die auf individuelle Mobilität angewiesen sind, sollen ausgeglichen werden. Dies gilt insbesondere auch für Handwerker. Der Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Verkehrsausschusses Karl Holmeier erklärt hierzu:

„Die Handwerker aus meinem Wahlkreis Schwandorf – Cham haben viele Aufträge in der Landeshauptstadt München. Bedauerlicherweise steht München mit einem Jahresmittelwert von 78 Mikrogramm Schwefeldioxid pro m³ Luft an der Spitze der besonders belasteten Städte. Damit die Handwerker aus den umliegenden Landkreisen und die Handwerksunternehmen aus weiter entfernten Landkreisen (z.B. Ostbayern), die ihre Aufträge in München ausführen, nicht benachteiligt werden und weiterhin diese Aufträge annehmen können, werden auch diese bei der Hardware Umrüstung berücksichtigt. So werden ihre gewerblich genutzten Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von 2,8 bis 7,5 Tonnen bei der Hardware-Nachrüstung vom Bund gefördert. Vorgesehen ist eine 80- prozentige Förderung für die Hardware-Nachrüstung mit einem SCRSystem. Die Bundesregierung will zudem mit den Automobilherstellern verhandeln, damit diese die Kosten des Restanteils tragen. Die Handwerker aus meiner Region müssen somit nicht für eventuell anfallende Kosten einer Hardware-Nachrüstung für ihre Diesel-Fahrzeuge aufkommen.“