Aktuelles / Wichtiger Teilerfolg für die Bahnverbindung München - Prag

Wichtiger Teilerfolg für die Bahnverbindung München - Prag

EU-Kommission nimmt die Bahnverbindung in das neue Kernnetz auf

 

Wir haben es geschafft! Nach den am Mittwoch, den 19.10.2011, von der EU-Kommission veröffentlichten Voschlägen für das neue Tanseuropäische Verkehrsnetz (TEN-V) ist die Bahnverbindung von München nach Prag über Regensburg, Schwandorf, Furth im Wald und Pilsen Bestandteil des neuen EU-Kernnetzes.

Der intensive Einsatz, die vielen Gespräche in Berlin, München, Prag und Brüssel haben sich gelohnt. Die Aufnahme der Strecke in das Kernnetz ist eine wegweisende Zwischenetappe für den Ausbau dieser für Ostbayern so wichtigen Bahnlinie erreicht. Die Mitgliedstaaten müssen alle im Kernnetz enthaltenen Projekte bis zum Jahr 2030 ausgebaut haben.

Aufgrund der intensiven Überzeugungsarbeit von mir und meinen Mitstreitern hatte die Europäische Kommission der Bahnverbindung zwischen den zwei europäischen Magistralen München und Prag eine hohe Bedeutung beigemessen. Sie hat das Projekt daher nicht nur in das neue Kernnetz aufgenommen, sondern fördert es darüber hinaus auch als besonderes grenzüberschreitendes Verkehrsprojekt im Rahmen der sogenannten „Connecting Europe Facility“, um eine möglichst schnelle Realisierung gewährleisten zu können. Hierfür bringt die EU selbst einen historisch einmaligen Finanzierunganteil von bis zu 40% auf.

Am Donnerstag, den 20.10.2011, war ich zusammen mit der Staatsministerin Emilia Müller beim Kabinettschef des EU-Verkehrskommissars in Brüssel, Herrn Henrik Hololei, um weitere Einzelheiten für die Realisierung der Bahnverbindung zu erörtern. Dabei wurde noch einmal bestätigt, dass die Bahnlinie München-Prag ein grenzüberschreitender Korridor im neuen transeuropäischen Netz ist und eine herausragende strategische Bedeutung hat.

Ich danke ausdrücklich allen, die mich in meinem Einsatz für die Bahnverbindung über sehr lange Zeit hinweg unterstützt haben. Dies gilt vor allem dem Landrat Franz Löffler, der Staatsministerin Emilia Müller, dem Staatssekretär Markus Sackmann und nicht zuletzt dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Klaus Hofbauer. Gemeinsam haben wir mit unseren Einsatz jetzt einen wichtiges Ziel für die Oberpfalz erreicht

 

Hier finden Sie die neue Übersichtskarte über die TEN-Projekte in Deutschland.

MdB Karl Holmeier zusammen mit der Staatsministerin Emilia Müller und dem Europaagbeordneten Albert Dess beim Kabinettschef des EU-Verkehrskommissars, Henrik Hololei
MdB Karl Holmeier zusammen mit der Staatsministerin Emilia Müller (li.) und dem Europaagbeordneten Albert Dess (2.v.r) beim Kabinettschef des EU-Verkehrskommissars, Henrik Hololei (Mitte)

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