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7. Juli 2011: Bundesverkehrsministerium und Bahn planen Einführung eines lärmabhängigen Trassenpreissystems

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die Deutsche Bahn AG planen die Einführung eines lärmabhängigen Trassenpreissystems zum Dezember 2012.

Dies teilte der CSU-Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier, MdB, infolge der Unterzeichnung einer entsprechenden Eckpunktevereinbarung zwischen Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, mit.

Ziel des neuen lärmabhängigen Trassenpreissystems ist eine deutliche und dauerhafte Reduzierung des Schienenlärms, so Karl Holmeier. Das System sieht höhere Entgelte für Züge ohne Flüsterbremsen vor und einen Bonus für Güterwagen, die auf lärmmindernde Technologie umgerüstet werden. Durch die Umrüstung kann die Lärmbelastung mittelfristig bis zu 10db(A) reduziert werden.

„Das ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Lärmschutzes in Deutschland. Vor allem für Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe von Bahntrassen wohnen, bedeutet dies langfristig eine spürbare Reduzierung der Lärmbelastung.“

Das Bundesverkehrsministerium erwartet, dass mit dem neuen Trassenpreissystem in einem Zeitraum von acht Jahren der Großteil der in Deutschland verkehrenden Güterzüge auf Flüstertechnik umgerüstet werden können. Die DB Netz AG will das lärmabhängige Trassenpreissystem zum Fahrplanwechsel 2012/13 einführen.

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