Presse / Pressemitteilungen / 8. August 2011: „Sprache ist der Schlüssel“

„Sprache ist der Schlüssel“

„Sprache ist der Schlüssel zu allem weiterem im Leben“, waren sich MdB Karl Holmeier, Kindergartenleiterin Elisabeth Stelzl und die Fachkraft für Sprache und Integration Sandra Daschner bei einem kürzlichen Informationsbesuch des Bundestagsabgeordneten im städtischen Kindergarten Arche Noah in Nunsting einig. Sprachförderung stellt an der Chamer Kindertagesstätte auch einen besonderen Schwerpunkt dar: So hatte sich der Kindergarten mit Unterstützung der Stadtverwaltung von Cham erfolgreich um das Förderprojekt „Frühe Chancen“ der Bundesregierung beworben. Dieses unterstützt mit insgesamt 400 Millionen Euro insgesamt etwa 4.000 Kindertagesstätten in ganz Deutschland und ermöglicht den ausgewählten Kitas, zusätzlich Fachkräfte zur Sprachförderung anzustellen. Mit Sandra Daschner konnte sich der Chamer Kindergarten nach erfolgreicher Bewerbung nun über „Verstärkung“ freuen, die sich intensiv mit Kindern, die besonderen Sprachförderbedarf aufweisen, auseinandersetzt.

Besonderer Bedarf für Sprachförderung

Karl Holmeier war in diesen Tagen persönlich zu Besuch in die Kindertagesstätte gekommen, um sich einen persönlichen Eindruck von den Vorteilen des Projekts zu machen und zeigte sich beeindruckt vom großen Engagement der Erzieherinnen. „Hier wird der Grundstein für den späteren Erfolg in der Schule, in der Ausbildung und im ganzen weiteren Leben gelegt“, so Holmeier. „Zentrales Anliegen des Förderprogramm des Bundes ist, allen Kindern faire Bildungschancen zu ermöglichen“, erläuterte Holmeier. Aktuell werden in der „Arche Noah“ 20 Kinder mit Migrationshintergrund in besonderem Maß gefördert. „Aber auch die deutschen Kinder profitieren ganz erheblich von der Zuwendung durch Sandra Daschner“, betonte Kindergartenleiterin Elisabeth Stelzl. Der Zuspruch sowohl von Kindern als auch Eltern sei überaus hoch, zog Stelzl ein überaus positives Fazit. „Wir müssen daran arbeiten, die die Sprachfördermaßnahme als Dauerlösung und feste Einrichtung zu etablieren“, betonte MdB Karl Holmeier mit Blick auf die bislang zu-nächst bis 2012 bzw. insgesamt 2014 befristete Maßnahme.

Holmeier: Bürokratie abbauen

Im Gespräch nutzte MdB Karl Holmeier zudem die Möglichkeit, sich über die Bewerbungsmodalitäten und Anliegen des Kindergartens zu informieren. Insbesondere im Hinblick auf den bürokratischen Aufwand einer Bewerbung um die Förderung versprach Holmeier, sich für Vereinfachungen und Erleichterungen einzusetzen. „Im Mittelpunkt all unserer Anstrengungen muss das Kind und dessen optimale Förderung stehen“, so Holmeier.

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