Dank an Christian Schmidt für Engagement bei Bundeswehrreform und Standortentscheidungen
Die Umsetzung der Bundeswehrreform in der Oberpfalz und die Zukunft der Bundeswehr als attraktiver Arbeitgeber standen im Mittelpunkt einer Diskussionsrunde mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Christian Schmidt, MdB, zu der der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Bundeswahlkreis Schwandorf/Cham Karl Holmeier in diesen Tagen in die Landgraf-Ulrich-Halle nach Pfreimd geladen hatte. Neben dem profilierten Verteidigungspolitiker Schmidt konnte Holmeier den Bayerischen Sozialstaatssekretär und Chamer direkt gewählten Landtagsabgeordneten Markus Sackmann, den Schwandorfer CSU-Kreistagsfraktionssprecher Alexander Flierl sowie die Bürgermeister der Garnisonsstädte im Bundeswahlkreis, den Brigadegeneral Stephan Thomas und eine ganze Reihe weiterer Führungskräfte der Bundeswehr in Ostbayern begrüßen. Darüber hinaus nahmen interessierte Mitglieder der Schwandorfer und Chamer CSU-Kreisvorstände und dem Außen- und Sicherheitspolitischen Arbeitskreis der CSU am Fachgespräch teil. MdB Karl Holmeier nutzte die Gelegenheit, um Staatssekretär Schmidt seinen Dank und seine Anerkennung für dessen Engagement bei der Bundeswehrreform auszusprechen. "Die Panzerbrigade 12 ist ganz klar gestärkt aus der Reform hervorgegangen", so Holmeier, der sich insbesondere zufrieden zeigte, dass alle vier Standorte im Bundeswahlkreis - Cham, Roding, Oberviechtach und Pfreimd - erhalten werden konnten. Von entscheidender Bedeutung für die positive Standortentscheidung sei gewesen, dass alle Beteiligten geschlossen für deren Verbleib gekämpft und die herausragende Verwurzelung in der Bevölkerung herausgestellt hatten, betonte Holmeier. "Wir haben gemeinsam an einem Strang gezogen und dies hat sich ausgezahlt", so Holmeier. Dies bekräftigte auch Staatssekretär Markus Sackmann, der seinen Dank ebenfalls an Schmidt richtete. Gemeinsam mit den Standortbürgermeistern übergab Holmeier einen Präsentkorb an Christian Schmidt, um die Wertschätzung zu bekräftigen.
Bundeswehr als attraktiver Arbeitgeber
Staatssekretär Schmidt stellte in seinen Ausführungen heraus, dass neben der guten Integration auch die hervorragende Infrastruktur für die Oberpfalz als Standort gesprochen habe. Im Rahmen der Umsetzung der Strukturreform der Bundeswehr stehe nun im Mittelpunkt, die Streitkräfte zu modernisieren und auf zukünftige Aufgaben optimal vorzubereiten. Gerade vor dem Hintergrund der Umstellung auf eine Freiwilligenarmee mit der Reduzierung auf etwa 185.000 Soldaten müsse die Bundeswehr daher "attraktiver Arbeitgeber" sein. So habe die Bundeswehr einen jährlichen "Regenerationsbedarf" von bis zu 25.000 Einsatzkräften, um die man sich nun auf dem freien Arbeitsmarkt bemühen müsse. Die Verwurzelung in der Gesellschaft, wie dies in der Oberpfalz der Fall sei, sei hier klar von Vorteil, stellte Schmidt heraus. Darüber hinaus müsse man aber nach Kräften um weitere Interessenten über die Region hinaus werben. Die Zukunft der Freiwilligenarmee stand dann auch im Mittelpunkt der sich an das Impulsreferat von Staatssekretär Schmidt anschließenden offenen Diskussionsrunde. Sowohl der Bund als auch die Standortkommunen werden hier gemeinsam alles für ein optimales, attraktives Umfeld für die Bundeswehr bereitstellen, so der Tenor der Diskussionsrunde. Der intensive Austausch sei hier von großer Bedeutung, waren sich die Besucher der Fachrunde einig.

