Karl Holmeier: Bahn in Bayern hat Zukunft
Anlässlich einer Sitzung der CSU-Landesgruppe in Berlin mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG Dr. Rüdiger Grube und der Bayerischen Staatsministerin Emilia Müller zum Thema Bahnprojekte in Bayern erklärt der CSU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Schwandorf/Cham, Karl Holmeier:
„Bahn und Politik sehen die Elektrifizierung der Bahnverbindung von Regensburg nach Hof als Zukunftsprojekt für Deutschland und für Bayern. Es gibt inzwischen eine breite Allianz, die die Aufnahme dieser Strecke in den Bundesverkehrswegeplan befürwortet“, so der CSU-Abgeordnete.
Nach Aussage von Karl Holmeier hat Bahnchef Grube bei der Sitzung betont, dass die durchgängige Elektrifizierung von den Seehäfen über Reichenbach und Hof bis Regensburg eine wesentliche Voraussetzung zur Schaffung eines leistungsfähigen Nord-Süd-Korridors ist. Damit können die stark frequentierte Nord-Süd-Achse Hamburg – Würzburg – Passau sowie der Verkehrsknoten Nürnberg/Fürth deutlich entlastet werden.
Karl Holmeier hat gegenüber den Anwesenden in diesem Zusammenhang erneut auf die dringend notwendige Beteiligung der Bürgermeister der anliegenden Gemeinden und die zwingende Gewährleistung von ausreichenden Lärmschutzmaßnahmen für die Bürger hingewiesen. „Wir brauchen diese Elektrifizierung aber wir dürfen sie nicht an den Bedürfnissen der Bürgern vorbei umsetzen“, so der CSU-Politiker.
Ein weiteres Thema der Sitzung war die Bahnverbindung von München nach Prag. Hier hat Karl Holmeier betont, dass bei der Erstellung eines neuen Wirtschaftlichkeitsgutachtens für die Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplanes dringend der Nutzenfaktor gesteigert werden muss. „Hierfür brauchen wir mehr Verkehr auf dieser Schienenstrecke“, so der Abgeordnete. Dies könnte mittels der von Tschechien und Polen geplanten Einbindung der Strecke in eine neue europäische Verkehrsachse von Warschau über Prag, München bis zur Adriaküste geschehen. Karl Holmeier wird sich daher beim Bundesverkehrsminister für eine Unterstützung der tschechisch-polnischen Initiative einsetzen.
Staatsministerin Emilia Müller hat gegenüber den Abgeordneten die Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung für die beiden Bahnprojekte zugesichert. Bis zum Ende des Jahres 2012 müssen die Länder dem Bund Listen mit für sie wichtigen Projekten übermitteln, die dann in die Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplanes einfließen.
Um zusammen mit allen maßgebenden Akteuren auf Bundes-, Landes- und Bahnebene sowie den betroffenen Bürgern und regionalen Verantwortlichen das weitere Verfahren für eine Realisierung der Bahnprojekte gemeinsam erörtern zu können, hat Karl Holmeier für den 10. März 2011 eine Konferenz – Bahnkonzept Ostbayern initiiert. Die Einladungen hierfür werden in den nächsten Tagen herausgehen. Jeder interessierte Bürger kann an der Veranstaltung in der Stadthalle in Maxhütte-Haidhof teilnehmen, Fragen stellen und Themen und Probleme ansprechen, die mit der Elektrifizierung und dem Ausbau der Bahnstrecken verbunden sind.

