Presse / Pressemitteilungen / 7. Juli 2011: Oberpfälzer CSU-Bundestagsabgeordnete bei Bahnchef Grube

Oberpfälzer CSU-Bundestagsabgeordnete bei Bahnchef Grube

Perspektiven einer attraktiven Bahnverbindung von München nach Prag aus Sicht der Deutschen Bahn – dies war das Thema eines Gespräch zwischen den oberpfälzer CSU-Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier, Alois Karl und Peter Aumer mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, am Mittwoch dieser Woche im Bahntower in Berlin.

Die CSU-Abgeordneten waren sich einig, dass der Ausbau dieser Bahnverbindung neben der Elektrifizierung der Strecke Regensburg – Hof oberste Priorität haben muss. Sie haben Bahnchef Grube die Bedeutung der Verbindung klar gemacht – für die Oberpfalz, für Deutschland und für den transeuropäischen Schienenverkehr.

Karl Holmeier hat in diesem Rahmen über seine Gespräche in Prag, in der polnischen Botschaft und in Brüssel berichtet und auf die Möglichkeiten hingewiesen, die sich für die Oberpfalz eröffnen, wenn eine neue Achse Warschau – Prag – Furth i.W. – München in das Kernnetz der transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V) aufgenommen würde.

Bahnchef Grube ließ erkennen, dass, eine solche transeuropäische Achse auch aus Sicht der Deutschen Bahn einen gewissen Charme hätte, da nicht nur drei europäischen Metropolen auf diese Weise vernetzt würden, sondern zugleich Anschlüsse an den Flughafen München und den Donauhafen in Regensburg gegeben wären.

Voraussetzung für den Bau dieser Verbindung ist jedoch ein klares Bekenntnis des Freistaates Bayern und des Bundes sowie die Unterstützung Bayerns zur Aufnahme der Strecke München – Furth i.W. – Prag in den vordringlichen Bedarf.

Weiterhin wurde von der Deutschen Bahn darauf hingewiesen, dass jetzt möglichst zügig der Bahnknoten München ausgebaut werden soll, damit eine attraktive Anbindung an den Flughafen Franz Josef Strauß sichergestellt werden kann.

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