„Unsere Soldatinnen und Soldaten leisten Hervorragendes!“
Welche Herausforderungen muss die Bundeswehr vor dem Hintergrund der anstehenden Reformen bewältigen? Wie ist die aktuelle Situation der Soldatinnen und Soldaten bei der Nach- und Vorbereitung von Auslandseinsätzen in Afghanistan? Wie kann die Bundeswehr attraktiv für neue Bewerberinnen und Bewerber gestaltet werden? Diese und noch weitere Fragen standen im Mittelpunkt eines Informationsbesuchs des direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier beim Panzergrenadierbataillon 122 in Grafenwöhr in diesen Tagen.
Gemeinsam mit dem Bataillonskommandeur Oberstleutnant Christian Nawrat, und dem Brigadegeneral Stephan Thomas nutzte MdB Karl Holmeier die Gelegenheit, um sich intensiv zu informieren. Oberstleutnant Nawrat erläuterte, dass das Panzergrenadierbataillon in langfristiger Vorbereitung bereits jetzt die Grundlagen für das Einsatzjahr 2013 schafft.
Von der praktischen Umsetzung der Ausbildungsmaßnahmen konnte sich Karl Holmeier auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes persönlich einen Eindruck verschaffen. Nach einem kurzen Lagebericht durch den Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Christian Nawrat, führte dieser MdB Holmeier zur Schießbahn 307. Hier bildet die 3. Kompanie des Bataillons bereits seit mehreren Tagen aus. Während des Besuchs von Karl Holmeier hatten die Panzergrenadiergruppen der Kompanie den Auftrag, eine Patrouille durchzuführen. Der überraschend auftretende Feind wurde bekämpft und es gelang koordiniert, unter Einsatz aller Waffen auszuweichen. Hierbei ist der Gruppenführer genauso gefordert wie der einzelne Soldat.
MdB Holmeier: „Soldatinnen und Soldaten leisten hervorragendes“
MdB Holmeier zeigte sich beeindruckt vom Leistungsvermögen und insbesondere von der Belastung und Fertigkeit, die von jedem Einzelnen abverlangt wird. Gleiches gilt für die Komplexität der Ausbildung der Panzergrenadiere in Grafenwöhr. „Hier werden höchste Ansprüche an die auszubildenden Soldatinnen und Soldaten gestellt“, so der Bundestagsabgeordnete. Zum Abschluss konnte MdB Holmeier noch die Leistungsfähigkeit der Schützen mit der Panzerabwehrlenkflugwaffe MILAN beobachten. Hierbei galt es, den Lenkflugkörper in ein Ziel auf 1200 m zu lenken und dieses zu zerstören.
Integration und Akzeptanz des Standortes Grafenwöhr hervorragend
„Unsere Soldatinnen und Soldaten leisten hervorragende Arbeit. Dies gilt vor allem für ihren Einsatz in Afghanistan. Die Grundlagen werden hier in Grafenwöhr gelegt“, stellte MdB Holmeier heraus.
Eine der zentralen Herausforderungen der Bundeswehr für die Zukunft sei die Nachwuchsgewinnung, stellten Karl Holmeier und Kommandeur Christian Nawrat übereinstimmend fest. „Die Bundeswehr muss auch am Arbeitsmarkt attraktiv sein und Perspektiven für die jüngere Generation bieten“, so der CSU-Abgeordnete. Die ausgeprägte Verwurzelung von Bundeswehrstandorten wie in Grafenwöhr und die große Akzeptanz des Standortes in der Bevölkerung stellen einen entscheidenden Standortvorteil dar, den es noch stärker herauszustellen gelte, so Holmeier. „Der Beruf Zeitsoldat muss gerade im Hinblick auf die Bundeswehrreform noch attraktiver werden. Dies wollen wir auch von politischer Seite aktiv unterstützen“, betonte der Bundestagsab-geordnete. Den engen Kontakt zu den Bundeswehrsoldaten sowie den Verantwortungsträgern will Karl Holmeier auch in Zukunft halten.

