Presse / Pressemitteilungen / 28. Juni 2011: Europäische Unterstützung für Bahnverbindung München-Prag

Europäische Unterstützung für Bahnverbindung München-Prag

„Die Zahl der Unterstützer einer attraktiven Bahnverbindung von München nach Prag über Furth im Wald, Cham und Regensburg wächst und die Chancen für eine neue transeuropäische Verkehrsachse durch die Oberpfalz werden besser.“

Dies ist die Botschaft, die der direkt gewählte CSU-Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier, MdB, und der Landrat des Landkreises Cham, Franz Löffler, von ihrem Besuch in Brüssel mit nach Hause gebracht haben.

In Gesprächen mit den zuständigen Fachpolitikern des Europaparlaments sowie Vertretern der EU-Kommission und der Regierung Polens haben Karl Holmeier und Franz Löffler die Möglichkeiten für eine Aufnahme einer Bahnverbindung Warschau – Prag – Furth im Wald – Schwandorf – Regensburg – München – Adria in das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-V) erörtert.

Derzeit wird dieses Netz neu gestaltet und die Bahnverbindung München – Prag könnte hiervon profitieren. Wird nämlich die Verbindung Warschau – Prag – München in das neue sogenannte Kernnetz aufgenommen, muss die Verbindung bis spätestens 2030 vollständig umgesetzt sein. Karl Holmeier und Franz Löffler werben daher bereits seit geraumer Zeit intensiv um Verbündete auf europäischer Ebene. Polen und Tschechien haben ihre Unterstützung fest zugesagt und beabsichtigen sogar den Ausbau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke. So weit wollen die oberpfälzer CSU-Politiker nicht gehen. Sie streben eine leistungsfähige Fernverkehrsverbindung bis 160 km/h an.

Die Entscheidung darüber, welche Strecken in das Kernnetz aufgenommen werden, trifft die EU-Kommission anhand objektiver Kriterien und in Absprache mit den Mitgliedstaaten. Maßgebend ist danach, ob die Strecke bestimmte Knotenpunkte, wie z.B. Metropolen, Häfen, Flughäfen, etc., miteinander vernetzt. „Hier ist die Achse Warschau – Prag – München – Adria als echte transeuropäische Achse im Vorteil“, betonen Karl Holmeier und Franz Löffler. Sie verbindet drei europäische Metropolen miteinander, führt in Regensburg an der Donau vorbei – einer zukünftig immer wichtiger werdender transeuropäischen Wasserstraße – und bietet mit dem Flughafen München zugleich einen Anschluss an ein international bedeutendes Luftdrehkreuz. „Insofern erfüllt die Bahnverbindung Warschau – Prag – München alle Anforderungen an ein multimodales Netz. Das stimmt uns zuversichtlich“, so die CSU-Politiker.

Im Herbst wird die EU-Kommission ihren Vorschlag für das neue TEN-V vorlegen. Bis dahin werden Karl Holmeier und Franz Löffler weiter Argumente sammeln und auf nationaler und europäischer Ebene um eine Aufnahme einer Bahnverbindung durch die Oberpfalz ringen.

Hier können Sie den Vorschlag für eine neue transeuropäische Bahnverbindung von Warschau über Prag durch die Oberpfalz nach München einsehen.

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